{"id":5726,"date":"2020-05-03T17:38:21","date_gmt":"2020-05-03T15:38:21","guid":{"rendered":"https:\/\/hessen.dakd.de\/?p=5726"},"modified":"2020-07-29T18:14:25","modified_gmt":"2020-07-29T16:14:25","slug":"wzs-03-05-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hessen.dakd.de\/am\/wzs-03-05-2020\/","title":{"rendered":"Wort zum Sonntag am 03.05.2020"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"size-fusion-600 wp-image-5603 alignnone\" src=\"http:\/\/hessen.dakd.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/WortZumSonntag-600x400.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" \/><\/p>\n<p><strong>Der vierte Sonntag nach Ostern wird in der Armenischen Kirche \u201eRoter Sonntag\u201c genannt. Dieser Name ist im Volksmund entstanden und symbolisiert das Blut der M\u00e4rtyrer, die f\u00fcr das Christentum ihr Leben lie\u00dfen.<\/strong><\/p>\n<p>Die Tageslesungen erz\u00e4hlen \u00fcber die Verbreitung des Christentums nach der Auferstehung des Herrn. Die Apostel predigen unerm\u00fcdlich das Wort Gottes und die Zahl der Gl\u00e4ubigen w\u00e4chst vom Tag zu Tag. Dar\u00fcber hatte auch Christus gesprochen. Er verglich das Rech Gottes mit einem Senfkorn, \u201edieses ist das kleinste von allen Samenk\u00f6rnern, die man in die Erde s\u00e4t. Ist es aber ges\u00e4t, dann geht es auf und wird gr\u00f6\u00dfer als alle anderen Gew\u00e4chse und treibt gro\u00dfe Zweige\u201c <a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/EU\/Markus4%2C26-34\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mk 4, 26 &#8211; 34<\/a><\/p>\n<p>Dieses Gleichnis zeigt anschaulich, wie Gottes Wort, durch die Hl. Apostel in die Seelen der Menschen ges\u00e4t, allm\u00e4hlich w\u00e4chst, gedeiht und Fr\u00fcchte tr\u00e4gt. Wer das Wort Gottes predigt und den Glauben in den Seelen der Menschen s\u00e4t, kann die gro\u00dfen Fr\u00fcchte, die aus diesen Samen hervorgehen werden, nicht sofort sehen. Es gibt Momente, in denen es sinnlos ist, etwas anderes zu tun, als sich auf Gott zu verlassen und zu beten. Daher ist es nach der Aussaat der geistlichen Samen notwendig zu verstehen, dass f\u00fcr Wachstum und Ernteertrag bestimmte Zeit vergehen muss. Andererseits lehrt das Gleichnis auch, dass alles seine Zeit hat: \u201eSobald aber die Frucht reif ist, legt er die Sichel an; denn die Zeit der Ernte ist da.\u201c <a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/EU\/Markus4%2C29\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mk 4, 29<\/a>. Der G\u00e4rtner sollte immer darauf achten, den Moment der Aussaat, den der Bew\u00e4sserung oder den der Ernte nicht zu verpassen.<\/p>\n<p>Heute verstehen wir, was uns der Herr sagen wollte. Die Verk\u00fcndung der Hl. Apostel und der Hl. V\u00e4ter unserer Kirche durch die Jahrhunderte, s\u00e4en in den Seelen der Menschen die Saat des Glaubens. Mit der Zeit wachsen diese mehr und mehr und geben reiche Frucht. Durch die Hl. Apostel verbreitet sich das Wort Gottes in der Welt und die frohe Botschaft der Auferstehung des Herrn wird h\u00f6rbar vom Ost bis West, von Nord bis S\u00fcd.<br \/>\nUns lehrt dieses Gleichnis zun\u00e4chst, dass wir, erf\u00fcllt mit der Hoffnung und dem Glauben, jeder nach seinen M\u00f6glichkeiten und Gaben, mit besonderer Aufmerksamkeit und dem Gottvertrauen weiterhin das Wort Gottes in die Seelen der Menschen s\u00e4en sollen. Sodann lehrt sie uns, dass alles seine Zeit hat: Arbeit und Erholung, Geduld und Aufmerksamkeit, das Erkenntnis \u00fcber die Grenzen und die M\u00f6glichkeiten der eigenen Kraft. Dieses Gleichnis lehrt uns, alles zu seiner Zeit zu machen. Es lehrt uns, dass nicht alles von uns abh\u00e4ngig ist. Es gibt Dinge, die Geschehen nach dem f\u00fcrsorglichen Willen des Herrn. In dem wir sicher sind, dass der Wille Gottes gut ist, beten wir: \u201eDein Wille geschehe\u201c wie gestern und heute, so auch in der Ewigkeit der Ewigkeiten. Amen.<\/p>\n<p>Pfr. Gnel Gabrielyan<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der vierte Sonntag nach Ostern wird in der Armenischen Kirche  [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6580,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[127,107],"tags":[],"class_list":["post-5726","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gabrielyan","category-glaubensfragen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hessen.dakd.de\/am\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5726","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hessen.dakd.de\/am\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hessen.dakd.de\/am\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hessen.dakd.de\/am\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hessen.dakd.de\/am\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5726"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hessen.dakd.de\/am\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5726\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hessen.dakd.de\/am\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6580"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hessen.dakd.de\/am\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5726"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hessen.dakd.de\/am\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5726"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hessen.dakd.de\/am\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5726"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}